03.03.12 "Irrwege", Tagesfahrt nach Metz

Gruppenfoto vor dem Centre Pompidou

Unsere Tagesfahrt am Samstag, dem 3. März 2012 hatten wir ganz dem Centre Pompidou in Metz gewidmet. Im Foyer wurden wir von Lotus Mahe von den Freunden des Centre Pompidou begrüßt, bevor wir in zwei Gruppen die Ausstellung „Irrwege, Labyrinthische Variationen", erkundeten. Die zweite große Themenausstellung im Centre Pompidou war diesmal von Helène Guenin und Guillaume Désanges kuratiert worden. Großartig!

 

Im Grand Nef und in Galerie 1 wurden in 22 Sälen mit acht Themenüberschriften (u.a. „Das Labyrinth als Architektur“, „Kinetische Verwirrspiele“ oder „Das geistige Labyrinth“) künstlerische Positionen und Variationen hinterfragt. Werke aus Malerei, Architektur, Skulpturen, Filmausschnitte, Karten und archäologische Fundstücke machten formale Verwandtschaften und Ähnlichkeiten zwischen Werken unterschiedlicher Herkunft und Epochen sichtbar.

Zwei Arbeiten blieben besonders eindrucksvoll im Gedächtnis der Teilnehmer: Matt Mullicans großformatiges Werk „Two into one becomes three“ und die Installation  „Educational complex“ (1995-2008) des kürzlich verstorbenen Künstlers Mike Kelley.

Daneben faszinierten Mona Hatoums „Light sentence“ (1992) oder die im Grand Nef gestaltete Rotunde von Joseph Grigely mit dem Titel „Le labyrinthe mental“.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Museumsrestaurant „Voile blanche“ stand der Nachmittag für individuelle Erkundungen in Metz zur freien Verfügung.

 

Begleitet wurden wir bei unserem Ausflug von Galeristin Dr. Ingeborg Besch, die uns in bewährt charmanter Weise an ihren profunden kunsthistorischen Kenntnissen teilhaben ließ.