14. bis 21. April 2014 Apulien

Kulturreise nach Apulien

"Auf den Spuren Friedrich II. von Hohenstaufen"

14. bis 21. April 2014

 

Unsere Frühjahrsreise führte 35 Mitglieder nach Apulien, welches die Ferse und den Absatz des „Italienischen Stiefels“ umfasst. Hier lebten vor den Griechen und Römern die Salentiner, welche aus dem illyrischen Volk der Japiger hervorgingen und aus denen die Römer die „Apuli“ machten, daher der heutige Name Apulien. Das Land erlebte seine größte Blütezeit unter den Griechen, den Römern, den Normannen und den Staufern. Die Stadt Lucera bei Foggia war unter Kaiser Friedrich II. der Nabel der Welt und der magische Bezugspunkt aller Entscheidungen des Abendlands.

 

 

Auf unsere Reise entdeckten wir u.a. das Castel del Monte, das achteckige Schloss von Friedrich II. von Hohenstaufen, welches im Jahr 1240 fertiggestellt wurde und als ein Wahrzeichen von Macht und Mystik gilt. Seit 1996 zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch in Alberobello, erwarteten uns mit den „Trulli“ ein bedeutendes architektonisches Zeugnis, das 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.

In Trani begeisterte uns neben der Kathedrale San Nicola Pellegrini auch die Trattoria "Aqua & Farina", die uns mit apulischen Köstlichkeiten verwöhnte. Ebenso wunderbar wurden wir in Martina Franca in der Villa Bacco (mit Weinprobe) verwöhnt.

 

Die Stadt Lecce, die auch "Florenz des Barock" genannt wird, begrüßte uns mit sonnigem Wetter und überladenen Lecceser Barockbauten wie die Basilika Santa Croce, ferner besuchten wir den Bischofspalast (gotisch, mit vorgeblendeten Renaissance-Elementen) und sahen die Piazza San 'Oronzo. In der östlichsten Stadt Apuliens, in Otranto, sahen wir in der 1088 geweihten Kathedrale Santa Annunziata die Gebeine der 800 Verteidiger der Stadt, die von den Türken während der Eroberung getötet wurden.

 

Bari, die Hauptstadt der Region Apulien, erwartete uns am Karfreitag mit heftigem Regen. Hier besuchten wir die Basilika San Nicola.

 

Ferner standen Matera, eine außergewöhnliche Höhlensiedlung, bekannt für die "Sassi", Locorotondo, Martina Franca sowie das Archäologische Museum in Taranto auf unserem Programm.

 

Am Ostersamstag beglückte uns der Pianist Fedele Antonicelli mit einem Privatkonzert in unserem Hotel in Selva di Fasano.

 

Mit dem Apulier Giovanni Stella (Reiseleitung) und unserer kunsthistorischen Begleiterin Maria Bizzaro erlebten wir Apulien während einer unvergesslichen Reise.