3. bis 8. Juni 2019 Málaga/Sevilla

3. bis 8. Juni 2019

Málaga und Sevilla

mit Besuch des Centre Pompidou "El Cubo" in Málaga

 

Málaga, die Hauptstadt der Costa del Sol, steht oft ein wenig im Schatten von Sevilla. Dabei hat sich Málaga in den letzten Jahren zur Stadt der Museen und bildenden Kunst entwickelt. Pablo Picasso wurde in Málaga geboren und die Stadt hat ihm im Palacio de Buenavista ein Museum gewidmet, unweit von seinem Geburtshaus. Auch das Pariser Centre Pompidou unterhält in Málaga seit dem Jahr 2015 eine Dependance, die in einer spektakulären äußeren Hülle auf sich aufmerksam macht. Das Gebäude „El Cubo“ (der Würfel) mit seiner bunten Glasfassade ist im Hafen Muelle Uno mittlerweile zu einer Attraktion geworden. Die Altstadt bezaubert darüber hinaus mit der barocken Kathedrale „La Manquita“ und kulinarischen Köstlichkeiten, die ebenfalls kleinen Kunstwerken gleichen. Sevilla beeindruckt u.a. mit der drittgrößten Kathedrale des Abendlandes, genannt Giralda, mit spätgotischem Hochaltar und Orangenhof sowie im Barrio de Santa Cruz mit dem Haus des Pilatus. Die Reales Alcazares und der Park Maria Luisa verzaubern mit faszinierenden Wasserspielen und Grotten.

 

 

Unser Reiseverlauf: 

 

Montag, 3. Juni 2019:

Bustransfer ab Saarbrücken und Homburg nach Frankfurt. Flug nach Málaga und Fahrt zum Hotel. Nach dem Zimmerbezug spazieren wir durch die nahe gelegene Altstadt. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt.

 

Dienstag, 4. Juni 2019:

Der Rundgang durch das historische Zentrum beginnt mit dem Bummel durch die Markthallen, den Atarazanas. Der Eingang des Marktes stammt aus dem 13. Jh. und führte in die Hallen des Schiffsarsenals der nasridischen Stadt. Er ist ein Überrest des alten Málaga und größtenteils im Neo-Mudéjar-Stil erbaut.  Folgt man den Altstadtgassen nach Norden, gelangt man zu kleineren alten Kirchen, in denen die prachtvolllen Figuren aufbewahrt werden, die während der Semana Santa durch die Straßen Málagas getragen werden. In der Kirche San Julián ist ihr ein eigenes Museum gewidmet. Nicht weit entfernt liegt die Plaza de la Merced, an der das Geburtshaus Pablo Picassos liegt. Wir spazieren zur Plaza del Obispo, an den der barocke Bischofspalast und die Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación, die mächtige Kathedrale Málagas, grenzen. Doch zunächst ist es Zeit für einen Kaffee. Anschließend statten wir dem Diözesanmuseum, das in der ehemaligen bischöflichen Residenz untergebracht ist, einen Besuch ab. Danach besichtigen wir die Kathedrale, eine der größten Renaissancekirchen in Andalusien, die umgangssprachlich „La Manquita“ (die Einarmige) genannt wird. So gut wie alle namhaften Architekten ihrer Zeit waren an dem Bau beteiligt, mit dem man nach dem Abbruch der Mezquita im Jahre 1528 begonnen hatte. Der Bau zog sich über Jahrhunderte hin, ohne wirklich vollendet zu werden. In der Nähe liegt der Buenavista-Palast, ein Renaissancebau mit zwei stimmungsvollen Patios. Er beherbergt das Picassomuseum, das 2003 in dem Gebäude eingerichtet wurde. Mehr als 200 Werke wurden von Christine Ruiz-Picasso und Bernard Ruiz-Picasso zur Verfügung gestellt. Neben Zeichnungen und Gemälden sind auch Skulpturen und Keramiken ausgestellt, die wir uns am Nachmittag ansehen werden. Will man tiefer in die Geschichte Málagas einsteigen, geht es bergauf: Auf dem Weg zur ehemaligen Nasriden-residenz passiert man das gut erhaltene römische Theater über dem sich die Reste der maurischen Zitadelle erheben.

 

Mittwoch, 5. Juni 2019:

Im Museo de Málaga sind die Sammlungen des Museo de Bellas Artes und des Museo Arqueológico untergebracht. Nachdem man zu Beginn des Jahrtausends den Buenavista-Palast für Picasso geräumt hatte, vereinigte man beide Sammlungen im großzügig ausgebauten Palacio de la Aduana, dem ehemaligen Zollpalast aus dem Jahr 1788. Die Kunstsammlung ist hochkarätig und umfasst spanische Malerei vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Am Hafen, der sich in den vergangenen Jahren sehr stark verändert hat und in ein neues, pulsierendes Viertel verwandelt wurde, hat sich eine Depen-dance des Pariser Centre Pompidou, genannt "El Cubo" etabliert. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

 

Donnerstag, 6. Juni 2019:

Nach dem Frühstück verlassen wir Málaga und fahren nördlich des zerklüfteten Torcal-Gebirges nach Sevilla. Die Stadt am Unterlauf des Guadalquivir wurde von Phöniziern besiedelt, war zur Zeit der Karthager eine große Siedlung und gewann unter der römischen Herrschaft nochmals an Bedeutung. Der erste Omaijaden-Kalif von Córdoba setzte 913 der Eigenständigkeit der Stadt ein Ende. Die maurische Herrschaft endete 1248 mit der Eroberung durch den kastilischen König Ferdinand III. Nach der Entdeckung Amerikas besaß Sevilla als „Tor zur Neuen Welt“ für zwei Jahrhunderte das alleinige Handelsmonopol, das der Stadt zu ungeheurem Reichtum verhalf. Mit dem Gold aus den Kolonien wurden aufwändige Repräsentationsbauten finanziert, die noch heute das Bild der Altstadt prägen. Nach unserer Ankunft unternehmen wir zunächst eine kurze Stadtrundfahrt und besichtigen danach den Alcázar an der Plaza del Triunfo. Die Baugeschichte des Maurenpalastes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Er gruppiert sich um fünf reizvolle Innenhöfe. Sein maurisches Erbe tritt aller-dings in der Architekturform deutlich zugunsten des „mudéjar“-Stil zurück, der hier in prächtiger Form ausgeführt wurde. Zum Alcázar gehört ein weitläufiger Palastgarten. Am späten Nachmittag beziehen wir unsere Zimmer im Hotel und essen anschließend in einem Restaurant zu Abend.

 

Freitag, 7. Juni 2019:

Unseren heutigen Stadtrundgang beginnen wir im Barrio Santa Cruz, dem alten jüdischen Stadtviertel Sevillas. Das pittoreske Gassengewirr mit weißgetünchten Hausfassaden, schmiedeeisernen Balkonen und gekachelten Innenhöfen liegt nur wenige Straßenzüge von der Casa de Pilatos entfernt, einem noblen Stadtpalais aus dem 16. Jahrhundert mit malerischen Innenhöfen, die mit kostbaren Azulejos in einer verschwenderischen Fülle geschmückt sind. Von hier aus bummeln wir durch das belebte Viertel zur Kathedrale im Zentrum der Altstadt, der Santa María de la Sede. Sie gilt als die größte gotische Kathedrale der Welt und wurde im Innern reich mit kostbaren Kunstwerken ausgestattet. Ihr Glockenturm, die Giralda, ist aus dem ehemaligen Minarett der vormaligen Moschee hervor-gegangen.

 

Samstag, 8. Juni 2019:

Am Vormittag besichtigen wir die bedeutende Gemäldesammlung des Museo de Bellas Artes, dem nach dem Prado wichtigsten Kunstmuseum Spaniens. In einem historischen Klostergebäude aus dem 17./18. Jahrhundert hat die Sammlung einen passenden Rahmen gefunden. Ein weiteres Kleinod unter den Kunstsammlungen Sevillas birgt das Hospidal de la Caridad mit seiner qualitätvollen Gemälde­sammlung in der Hospitalkirche. Anschließend Bustransfer zum Flughafen Málaga und Flug nach Frankfurt. Rückfahrt nach Homburg und Saarbrücken.

 

 

*****Änderungen vorbehalten***** 

 

 

Leistungen

Flugreise, 6 Reisetage, alle Flughafentransfers, Lufthansa-Linienflug ab/ bis Frankfurt, 23 kg Freigepäck, alle Steuern und Abgaben, 3 Übernachtungen in Málaga und 2 Übernachtungen in Sevilla jeweils in einem guten 4****-Hotel, Frühstücksbuffet, 4 Abendessen, alle Führungen und Eintrittsgelder laut Programm, Trinkgelder, kunsthistorische Reiseleitung.

 

 

 

Reiseleitung: Karl Meiser und örtliche Führer

Begleitung Fördergesellschaft: Dr. Elke Schwarz

 

Nicht eingeschlossen sind alle nicht ausdrücklich so bezeichneten Leistungen; weitere Mahlzeiten, Getränke, weitere Trinkgelder sowie alle übrigen Ausgaben privater Natur und Nebenkosten im Hotel (Tel. etc.)

 

Reisepreis:

1820,00 Euro pro Person im Doppelzimmer

 

260,00 Euro Einzelzimmerzuschlag

(Sollten noch zusätzliche Plätze verfügbar sein, können auch Nichtmitglieder teilnehmen. Aufschlag: 50,00 Euro)

 

 

 

Anmeldeschluss: 25. März 2019

 

 

Veranstalter:

König & Meiser Kulturreisen, Bahnhofstr. 95, 66111 Saarbrücken

 

 

Es gelten die allgemeinen Zahlungs- und Reisebedingungen der Firma "König und Meiser Kulturreisen", Saarbrücken, sowie bei Abweichungen die Bedingungen der Leistungsträger. Änderungen durch die Leistungsträger vorbehalten.

 

 

 

EU-Pauschalreiserichtlinie ab 1. Juli 2018

 

Ab dem 1. Juli 2018 ist das neue Reiserecht anzuwenden. Grundlage dafür ist die überarbeitete EU-Pauschalreiserichtlinie, die uns als Reisevermittler und Sie als Kunden gleichermaßen betrifft.

Wir sind als Reisevermittler ab dem 1. Juli 2018 verpflichtet, Ihnen das „Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651a des Bürgerlichen Gesetzbuchs” zuzustellen. Bei jeder künftigen Reisebuchung müssen Sie auf der Reiseanmeldung den Erhalt dieser Information schriftlich bestätigen.

 

Wenn Sie uns Ihre Reiseanmeldung auf dieser Website per Online-Formular senden, geben Sie bitte bei „Anmerkungen“ an, dass Sie das „Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651a des Bürgerlichen Gesetzbuchs” unseres Reiseveranstalters „König & Meiser“ zur Kenntnis genommen haben.

 

Das Formblatt finden Sie hier.

 

Zur Beachtung: Während unserer Veranstaltungen und Reisen werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie gleichzeitig Ihr Einverständnis dafür, dass das vor, während oder nach einer Veranstaltung/Reise/Tagesfahrt entstandene Foto-/Filmmaterial von den Teilnehmenden zeitlich unbegrenzt für online und print erstellte Dokumentationen durch die Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V. für Zwecke der Vereinsarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden darf.

 

  

Anmeldung



Wenn Sie sich für eine Reise mit Übernachtung angemeldet haben, geben Sie bitte im Feld "Anmerkungen" an, ob Sie ein Doppelzimmer (DZ) oder Einzelzimmer (EZ) wünschen, und ob Sie eine Reiserücktrittskostenversicherung (RRKV) benötigen.