21.09.13 Metz, Der Blick von oben

Centre Pompidou, Der Blick von oben
In der Ausstellung
Beim Stadtspaziergang
Beim Stadtspaziergang
Dr. Schmid zitiert Paul Verlaine

Tagesfahrt Metz

"Der Blick von oben" (Centre Pompidou)

und Stadtspaziergang "Metz als künftige Welterbestätte" mit Dr. Eva Mendgen

21. September 2013

 

 

Am Samstag, dem 21. September 2013 organisierten wir eine Tagesfahrt nach Metz zur Ausstellung "Der Blick von oben" im Centre Pompidou. Es begleitete uns in bewährter Weise Beatrice Hacquard durch die Ausstellung.

 

 

Die Ausstellung widmete sich der Frage, wie der Blick aus der Luft – von den ersten Ballonaufnahmen bis zu heutigen Satellitenfotos – die Wahrnehmung der Künstler verändert hat. Auf mehr als 2000 m² erwachte im Centre Pompidou-Metz der Traum des Ikarus zum Leben. Im Wechselspiel der rund 500 Werke – Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Filme, Architekturmodelle, Installationen, Bücher und Zeitschriften – ergab sich ein neuartiges und spektakuläres Panorama über die moderne und zeitgenössische Kunst.

 

Seit einigen Jahren erfährt die Sicht aus der Höhe eine Renaissance. Neben den Publikumserfolgen des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand ist hier vor allem die Popularität von Google Earth zu nennen. Die Vogelperspektive zieht die Menschen in ihren Bann – sowohl durch die Schönheit der Landschaften, die sie offenbart, als auch durch das Gefühl der Allmacht, das sie in uns weckt.

 

Die Ausstellung „Der Blick von oben“ nahm diese Aktualität zum Anlass, die Geschichte der Luftbildfotografie von ihren Ursprüngen an nachzuzeichnen und ihren Einfluss auf das künstlerische Schaffen und somit auch auf die Kunstgeschichte auszuloten.

Die acht thematischen Sektionen der Ausstellung, die überschrieben waren mit den Begriffen Umschwung, Planimetrie, Ausdehnung, Verfremdung, Dominanz, Topografie, Urbanisierung und Überwachung, beleuchteten das Sujet in chronologischer Abfolge, beginnend im „modernen“ 19. Jahrhundert und weiterführend über die wichtigen Einschnitte der beiden Weltkriege bis in die Gegenwart. 

 

Unsere Mittagspause verbrachten wir im Museumsrestaurant "La Voile Blanche", bevor wir uns am Nachmittag gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Publizistin Dr. Eva Mendgen zu einem Stadtspaziergang begaben zu dem Thema: „Metz als künftige Welterbestätte“.

Eva Mendgen ist Autorin der Bücher „Au Centre de l Europe - Im Reich der Mitte (2007 und 2013).

 

 

 

Während des Stadtrundganges zitierte unser Mitreisender Dr. Paul Schmid vor dem Geburtshaus von Paul Verlaine einige Gedichte des Hauptvertreters des französischen Symbolismus.