11. April 2019 Preview Penone

Giuseppe Penone, Ripetere il bosco, 1969-2014 / photo © Archivio Penone
Giuseppe Penone, Ripetere il bosco, 1969-2014 / photo © Archivio Penone

Donnerstag, 11. April 2019, 18.00 Uhr

Vorabbesichtigung der Ausstellung "Giuseppe Penone"

mit Direktor Dr. Roland Mönig und dem Künstler

Saarlandmuseum, Moderne Galerie

 

(Die Eröffnung der Ausstellung wurde vom 22. März auf den 12. April verschoben, somit hat sich auch unsere Vorabbesichtigung vom 21. März auf den 11. April geändert).

 

Giuseppe Penone (geboren 1947 in Garessio / Ponte, Piemont, lebt und arbeitet in Turin) gehört zu den bedeutendsten und einflussreichsten Vertretern der italienischen Gegenwartskunst. Er wurde mit Einzelausstellungen in der ganzen Welt gewürdigt, war mehrfach Teilnehmer der documenta und der Biennale von Venedig und erhielt 2014 den Praemium Imperiale, den bedeutendsten Preis für zeitgenössische Kunst. Penones Ästhetik gründet auf dem Dialog mit der Natur und ihren Kräften und kreist um die Frage nach den Grenzen des eigenen Körpers und den Grenzen der eigenen Wahrnehmung.
Nach Pae White ist Giuseppe Penone der zweite international agierende Künstler, der den imponierenden, bis zu 14m hohen Ausstellungsraum im Zentrum des Erweiterungsbaus der Modernen Galerie mit einer ortsspezifischen Installation gestaltet. Penone wird hier u.a. die 20teilige Werkgruppe „Ripetere il bosco“ zeigen, die in hohem Maße charakteristisch ist für sein Werk: Es handelt sich um Balken aus Edeltannenholz mit Längen zwischen 3 und 9 Metern, in deren Kern er mit der Sensibilität und Akribie eines Archäologen den jungen Stamm freigelegt hat, aus dem der Baum sich entwickelte, der dann später zu einem Kantholz verarbeitet wurde. Dieser Teil der Ausstellung wird bis Juni 2020 zu sehen sein.

 

Bis 18.8.2019 werden im ersten Saal des Erweiterungsbaus ergänzend weitere exemplarische Werke Giuseppe Penones zu erleben sein, die den weiten Horizont seines Denkens und Schaffens abstecken und die unterschiedlichen Materialien und Techniken vor Augen führen, mit denen er arbeitet. Von herausragender Bedeutung ist hier die mehrteilige und raumgreifende Skulptur „Corteccia“ aus dem Jahr 1983 – ein frühes Schlüsselwerk, das bisher kaum bekannt ist und in Saarbrücken zum ersten Mal überhaupt in Deutschland präsentiert werden kann.

 

 

EXKLUSIV FÜR MITGLIEDER DER FÖRDERGESELLSCHAFT!

 

Bitte melden Sie sich bis zum 5. April 2019 an.

 

Zur Beachtung: Während unserer Veranstaltungen und Reisen werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie gleichzeitig Ihr Einverständnis dafür, dass das vor, während oder nach einer Veranstaltung/Reise/Tagesfahrt entstandene Foto-/Filmmaterial von den Teilnehmenden zeitlich unbegrenzt für online und print erstellte Dokumentationen durch die Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V. für Zwecke der Vereinsarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden darf.

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