8. bis 12. Nov. 2017 Biennale Venedig

Gruppenfoto vor der Installation "Qwalala" von Pae White, Isola di San Giorgio Maggiore

8. bis 12. November 2017

57. Biennale Venedig: „Viva Arte Viva“

(in Zusammenarbeit mit König & Meiser Kulturreisen)

 

Es war wieder einmal soweit: "Der schönste Kunstsalon der Welt" öffnete seine Pforten – zum 57. Mal. Die große alte Dame der Biennalen lud nach Venedig ein und wie in den Jahren zuvor nutzten wir die letzten Tage der Ausstellung für unseren Besuch. Nicht, dass Venedig im November menschenleer wäre, aber es tummeln sich deutlich weniger Gäste in der Stadt als in den Monaten zuvor. Die Nationenpavillons in den "Giardini di Castello"“ präsentierten wieder wie gewohnt die Kunst ihrer Länder. Kuratorin der 57. Kunst Biennale war die Französin Christine Macel, die seit 2000 Chefkuratorin am Musée national d'art moderne - Centre Pompidou in Paris ist. Bei der Kunst Biennale 2013 hat Christine Macel den französischen Pavillon (Anri Sala, Ravel - Unravel) kuratiert, sowie den belgischen Pavillon 2007 (Eric Duyckaerts). Christine Macel ist nach Bice Curiger (2011, Illuminazioni) die zweite Frau, die die Kunst Biennale in Venedig kuratiert.

 

Der Deutsche Pavillon wurde 2017 von Susanne Pfeffer kuratiert, und die Frankfurter Performance- und Multimediakünstlerin Anne Imhof (1978) bespielte ihn. Ihr Werk umfasst malerische, skulpturale, installative wie performative Arbeiten und wurde 2015 mit dem renommierten Preis der Nationalgalerie ausgezeichnet.

 

Für die Erkundung der Lagunenstadt blieb uns ausreichend Zeit. Von unserem Hotel, das an der Riva degli Schiavoni lag, waren es nur wenige Minuten bis zum zentralen Ausstellungsort der Biennale, den "Giardini".

 

 

Unser Reiseverlauf im Überblick:

Mittwoch, 8. November 2017

Linienflug von Frankfurt nach Venedig. Transfer mit einem privaten Taxiboot zum Hotel. Nachmittags Spaziergang zur Piazza San Marco. Zwischen den Alten und Neuen Prokuratien erhebt sich die kuppelgekrönte Fassade der Basilica di San Marco. Besichtigung der mosaikgeschmückten Grabeskirche des Evangelisten Markus. Auffahrt auf den Campanile, von dem aus sich ein fantastischer Rundumblick bietet. Zimmerbezug und Abendessen.

 

Donnerstag, 9. November 2017

Heute spazierten wir zu den "Giardini", in denen die Biennale seit 1895 stattfindet. Für die Besichtigung der Länderpavillons ließen wir uns den Tag über Zeit: Zwischen den zwei geführten Rundgängen blieb uns genügend Zeit, sich die Ausstellung nochmals in Ruhe anzusehen.

 

Freitag, 10. November 2017

In den Neuen Prokuratien sind die Sammlungen des Museo Civico Correr untergebracht. Mit Blick auf die Piazza S. Marco wandelt man durch die faszinierende Stadtgeschichte Venedigs. Spaziergänge durch das malerische Viertel über die Ponte di Rialto und hinüber zur prachtvoll ausgestatteten gotischen Frari-Kirche mit ihrem reichen Bestand an großartigen Kunstwerken (u.a. Tizians „Assunta“). Zurück ging es durch Dorsoduro und danach mit einem Traghetto über den Canal Grande.

 

Samstag, 11. November 2017

Die 1579 erbaute und über 300 m lange Corderia im Arsenal ist seit einigen Jahren ein ebenso gewichtiger Ausstellungsort der Biennale. In diesem außergewöhnlichen Ambiente waren in den vergangenen Jahren eine Vielzahl international tätiger Künstler mit ihren Arbeiten vertreten. Danach noch ein kurzer Besuch im Museo Storico Navale, Venedigs großartigem Museum zur Seefahrtsgeschichte. Mit einem Vaporetto ging es zur Punta della Dogana an die Spitze des Sestiere di Dorsoduro. Besichtigung der barocken Votivkirche Santa Maria della Salute, die nach Plänen von Baldassare Longhena bis 1687 errichtet wurde.

Auch ein Besuch bei Pae White auf der Isola di San Giorgio Maggiore schloss sich an.

 

Sonntag, 12. November 2017

Am Vormittag sahen wir uns Länderbeiträge an, die über das Stadtgebiet verstreut an unterschiedlichen Orten präsentiert wurden. Mittags Transfer mit einem Taxiboot zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.