Rückblick 2009

Andalusien - Das maurische Spanien – Granada, Cordoba, Sevilla

17. bis 24. Oktober 2009

Unsere 8-tägige Rundreise durch Andalusien starteten wir in Granada mit einem Besuch der Alhambra, dem großartigen Palast der maurischen Könige Spaniens. Die Alhambra, oder die rote Festung, wie sie auch genannt wird, zählt ebenso wie die herrliche Gartenanlage „Generalife“, die wir am frühen Morgen noch ohne Touristenströme erleben konnten, zum Unesco-Weltkulturerbe.

 

Nach diesem wunderbaren, aber anstrengenden Besichtigungstag fuhren wir am nächsten Tag in das südliche Vorgebirge der Sierra Nevada, und machten eine leichte Wanderung durch die Alpujarras, der letzten Zuflucht der Mauren vor der endgültigen Ausweisung aus Spanien. In den kleinen Bergdörfern Capileira und Pampaneira verbrachten wir angenehme Stunden, fernab vom quirligen Treiben Granadas. Am nächsten Morgen besuchten wir die Ölmühle von Nunez de Prado in Baena und wurden mit einem Tapas-Essen verwöhnt. Im Anschluss besichtigten wir in Cordoba den Palast der Marquese von Viana mit seinen zahlreichen Innenhöfen, die Moschee-Kathedrale Mezquita, die vom 8. bis 13. Jahrhundert als Hauptmoschee des Islam im Westen galt und erkundeten das jüdische Viertel der Altstadt.

 

Danach folgte Sevilla mit seiner Plaza Espagna, dem Plaza de América und ein Spaziergang durch den Maria-Luisa-Park. Den zweiten Tag in Sevilla begannen wir mit der Besichtigung der Kirche „La Caridad“, es folgten „Haus des Pilates“ und die Kathedrale mit dem Glockenturm „La Giralda“. Am Nachmittag besuchten wir den königlichen Palast Alcazar, der als das bedeutendste architektonische Bauwerk im Mudejarstil gilt. Der Besuch einer Flammenco-Show in Sevilla komplettierte unser Wissen über das andalusische Kulturgut.
Da Andalusien neben seinen kunst- und kulturhistorischen Stätten auch für seine Sherry-Produktion bekannt ist, durfte natürlich auch ein Besuch der berühmtesten Sherry-Manufaktur Gonzales Byas in Jerez de la Frontera mit anschließender Sherryprobe nicht fehlen. Von hier ging es weiter nach Ronda, eine der ältesten Städte Spaniens, die auf einem Felsen angesiedelt wurde und mit ihrer dreibogigen Steinbrücke beeindruckte. Hier besichtigten wir die Stierkampfarena und das Don Bosco-Haus.

 

Den letzten Tag verbrachten wir im sonnigen Malaga und hatten Gelegenheit das Picasso-Museum und die Altstadt zu erkunden. Unsere Reiseleiterin vor Ort, Hilde Bischoff, die uns während dieser Woche begleitete, begeisterte uns sowohl mit ihrem Detailwissen als auch mit ihrem freundlichen Wesen und ließ diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.