Rom - Das Erbe der Farnese, 29. März bis 3. April 2011

Rom - Das Erbe der Farnese

Neue Museen und Ausstellungskonzepte

29. März bis 3. April 2011

 

Anlass für unsere Rom-Reise im Frühjahr war eine Ausstellung im Palazzo Farnese, die erstmals die im 19. Jahrhundert zerschlagene Kunstsammlung der Farnese in Teilen wieder zusammenführte. Der Palazzo, der als einer der imposantesten italienischen Paläste der Hochrenaissance gilt, ist üblicherweise nicht zugänglich, da ihn die Farnese an die Bourbonen-Könige von Neapel vererbt hatten und diese ihn wiederum 1874 an Frankreich verkauften. Seither ist er Sitz der französischen Botschaft. Dem heutigen Botschafter Jean-Marc de La Sablière ist es für wenige Monate zu verdanken, dass nicht nur der Palast geöffnet wurde, sondern auch dass ein großer Teil der sonst zerstreuten Kunstwerke wieder in dem ursprünglichen Ambiente zu sehen waren.

Auf unserem Programm standen ferner eine Visite in der Atelierwohnung Giorgio de Chiricos, ein Empfang im Atelier Antonio Canovas sowie der Besuch von Erweiterungs- und Neubauten römischer Museen, gepaart mit neuen und unkonventionellen Ausstellungskonzepten.