Rückblick 2008

Syrien

Aleppo, Palmyra und Damaskus Begegnung mit dem Orient

3. bis 10. Mai 2008

In Syrien, das jahrtausendelang ein Zentrum geistiger Hochkulturen war, begegnen sich Orient und Okzident. 6000 Jahre lang wurde das Land durch die Babylonier, Assyrer, Sumerer, Aramäer, Perser, Hellenen, Römer und Osmanen beherrscht, welche ihre Spuren hinterlassen haben. Die Städte Damaskus, Aleppo und die Ausgrabungsstätte Palmyra zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese waren Ziel unserer einwöchigen Reise nach Syrien. Wir begannen unsere Erkundungen in Aleppo mit einem Stadtrundgang, spazierten durch die Gassen des armenischen Viertels hin zum Souk, der mit seinen über sieben Kilometer überdachten Einkaufsstraßen zu den größten und geschlossensten im Orient zählt und sich in den letzten Jahrhunderten wenig verändert hat. Anschließend besuchten wir das Nationalmuseum, die Zitadelle, die Stadtmauer, die Omaijadenmoschee und Khan-al-Wazir, die größte Karawanserei Aleppos, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde.


Bei einem Ausflug in die Umgebung von Aleppo erkundeten wir die Ruinenstätte „Qalaat Samaan“, das Simeonkloster, das als die schönste und größte frühchristliche Wallfahrtsanlage des gesamten Vorderen Orient gilt, sowie die Ausgrabungen von Ebla und Ain Dara und die Ruinen von Apamea. Auf unserem Weg nach Damaskus erlebten wir die Ruinenstätte Palmyra, die Residenz der Königin Zenobia. In Damaskus sahen wir u.a. die Omaijadenmoschee und den Palast des Asaad al Azem.

Organisation dieser Reise: Prof. Dr. Schahnaz Alloussi, Deutsch-Arabische Gesellschaft für Urologie (DAGU) und Verein der syrischen Immigranten e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes, der Universität Heidelberg und der Universität Aleppo.