Centre Pompidou

 

Tagesfahrt nach Metz

Centre Pompidou

10. Juli 2010

Unsere Tagesfahrt nach Metz führte uns am Samstag, dem 10. Juli 2010 ins Centre Pompidou, das nach dreijähriger Bauzeit Mitte Mai eröffnet wurde. Es ist damit die erste dezentrale Außenstelle eines Museums in Frankreich. Das Centre Pompidou besitzt keine eigene Sammlung, sondern wird auf den Fundus des Pariser Mutterhauses zurückgreifen, das mit mehr als 65.000 Werken die größte Sammlung zeitgenössischer und moderner Kunst in Europa besitzt.

Die Metzer Dependance wurde vom französisch-japanischen Architektenduo Jean de Gastines und Shigeru Ban entworfen und umfasst eine Fläche von 10.000 Quadrat-metern. Derzeit beherbergt der 70 Millionen teure Bau die Eröffnungsausstellung „Meisterwerke?“ mit rund 800 Exponaten.

Am Nachmittag begaben wir uns außerdem auf einen geführten Rundgang durch Metz. Es begleiteten uns die Kunsthistorikerin und Galeristin Dr. Ingeborg Besch und Dipl.-Ing Axel Boecker, Landesdenkmalamt des Saarlandes.

 

Bild: Dipl.-Ing. Axel Boecker erläuterte während des Stadtrundganges die neoromanische Fassade des Metzer Bahnhofes, der 1905 bis 1908 vom preußischen Architekten Jürgen Kröger erbaut wurde.