Rückblick 2008

Vietnam, Laos und Kambodscha

Tempel, Klöster und Pagoden

16. bis 27. März 2008

Die Landschaft Indochinas ist geprägt von Dschungelwäldern und Reisfeldern, von Bergen und fruchtbaren Talebenen, von Inselidyllen und von einer 4000 Jahre alten Hochkultur. Begeben Sie sich auf die Spuren der Nguyen-Könige und der Könige von Laos mit ihren faszi-nierenden Pagoden, Tempeln und Grabmalen.


Wir begannen unsere Reise in Siem Reap (Kambodscha), wo wir den berühmten Ta Prohm Tempel, den Tempel Preah Khan, den Banteay Srei Tempel sowie Angkor Thom („Große Stadt“) und Angkor Wat, den größten, religiösen Tempel der Welt besuchten. Angkor Wat, das noch heute als nationales Zeichen die Khmer-Kultur repräsentiert, gilt als eines der genialsten und spektakulärsten Baudenkmäler der Welt und gehört seit 1992 zu den UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten. Am vierten Tag unserer Reise erreichten wir die Königsstadt Luang Prabang (seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe) im Norden von Laos, die bis heute das Zentrum des laotischen Buddhismus verkörpert. Hier besuchten wir den früheren Königspalast, den Mount Phousi, den Hilltribe Markt sowie Wat Mai und Wat Xieng Dong. Am sechsten Tag unserer Reise erkundeten wir in Vietnam die berühmte Halong-Bucht mit ihren 3000 Inseln, die aus dem klaren, smaragdgrünen Wasser des Golfs von Tonkin herausragen. Sie gehört zu den größten Naturschönheiten Vietnams (UNESCO-Weltnaturerbe). An Bord einer Dschunke, auf der wir auch übernachteten, steuerten wir die Bo Nau Höhle und die Dau Go Höhle an und bewunderten deren Stalagmiten und Stalagtiten. Nach diesem unvergleichlichen Naturerlebnis tauchten wir ein in das geschäftige Treiben der Hauptstadt Vietnams: Hanoi. Eine Stadt voller Seen, schattiger Boulevards und Gebäuden im französischen Stil erwartete uns. Wir besuchten u.a. die Einsäulen-Pagode, den Literaturtempel, das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und das traditionelle Wasserpuppentheater. Beschaulicher ging es zu in der Königsstadt Hue, die unser nächstes Ziel war. Hier zeugen Paläste und Pavillons von der einstigen Größe dieser Stadt. Mit einem Boot fuhren wir zur Chua Thien Mu, der Pagode der Himmelsgöttin und sahen außerdem die Grabmäler des Tu Duc sowie die Verbotene Stadt von Hue.


Über Danang fuhren wir weiter nach Hoi An und My Son, der ehemaligen Tempelstadt des Königreichs Champa. Von den einst zwischen dem 8. und 13. Jh. erbauten 70 Cham-Tempeln sind durch Zerstörungen im Vietnam-Krieg heute nur 20 Tempel erhalten, von denen wir die wichtigsten besichtigten.