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Ein Neubeginn für Europa

75 Jahre subjektive Fotografie

Exklusive Preview

05. November 2026, 16.30 Uhr, Moderne Galerie

mit Dr. Roland Augustin

Zum 75-jährigen Jubiläum der legendären Ausstellungsreihe subjektive Fotografie lädt die Moderne Galerie des Saarlandmuseums zu einer außergewöhnlichen Werkschau ein: Ein Neubeginn für Europa. subjektive Fotografie . Über 150 Fotografien aus eigenem Bestand sowie aus renommierten Sammlungen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden geben einen faszinierenden Einblick in die Anfänge der künstlerischen Nachkriegsfotografie. Die von Otto Steinert initiierte Reihe gilt als Meilenstein der Fotografiegeschichte. 1951 erstmals anschließend in Saarbrücken gezeigt, zog sie durch Städte wie Köln, München, Paris, Tokio, Brüssel und Hamburg. Mit Positionen wie Brassaï, Kilian Breier, Henri Cartier-Bresson, Man Ray, László Moholy-Nagy und vielen anderen beleuchtet die Ausstellung das Spannungsfeld der Subjektiven Fotografie zwischen Experiment, starker künstlerischer Bildsprache und lebensnaher, humanistischer Darstellung.

Für Saarbrücken hat subjektive Fotografie zudem eine besondere historische Bedeutung: Schon sechs Jahre nach Kriegsende setzte die internationale Ausrichtung der ersten Ausstellung ein starkes kulturpolitisches Signal für ein friedliches, geeintes Europa. Gleichzeitig war sie ein Aushängeschild des damals unabhängigen Europastaates Saar.

Vernissage: Freitag, 6. November 2026, 19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung

 

Otto Steinert, Maske einer Tänzerin, 1952, Saarlandmuseum – Moderne Galerie © Nachlass Otto Steinert, Museum Folkwang Essen, 2026.