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Exklusive Führung für Mitglieder

Mittwoch, 14. September 2022, um 16.00 Uhr

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

 

 

Am Mittwoch, dem 14. September 2022, um 16 Uhr, waren die Mitglieder zu einer exklusiven Führung durch die aktuelle URBAN ART-Biennale im Völklinger Weltkulturerbe mit Kurator Frank Krämer eingeladen. Sehr herzlich wurden wir von Direktor Dr. Ralf Beil begrüßt, der sich freute, dass der Zuspruch der Mitglieder - wie auch in den Vorjahren - sehr groß war.

Kurator Frank Krämer sowie Hendrik Kersten und Linda Graf begleiteten uns auf dem folgenden Rundgang, den wir in drei Gruppen aufteilten.

 

Zur Ausstellung:

Im Jahr 2022 findet die Urban Art Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bereits zum sechsten Mal statt.

Mittlerweile ist die Biennale im UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte nicht mehr von der Urban-Art-Weltkarte wegzudenken. Das gesamte Areal der Völklinger Hütte wurde zum kongenialen Dialogpartner für die Kunst, die sich aus Street Art und Graffiti entwickelt hat. Zahlreiche Arbeiten entstanden in situ im Weltkulturerbe speziell für ‚ihren‘ Ort in der Völklinger Hütte. Zu sehen waren u.a. Rauminstallationen, Arbeiten auf Leinwand, Plastiken, Schablonen-Graffitis, Paste-Ups, Augmented Reality und Murals.

Urban-Art-Künstler:innen aus der ganzen Welt haben die Völklinger Hütte besucht, um einzigartige Kunstwerke in der Industriekulturlandschaft des Weltkulturerbes, insbesondere in der Garten-Wildnis auf dem Gebiet der ehemaligen Kokerei, zu hinterlassen: das Streetart-Duo Os Gêmeos aus São Paulo, Vhils aus Lissabon, der französische Pochoir-Pionier Jef Aérosol, Mambo aus Los Angeles oder die Franko-Britin YZ, um nur einige zu nennen. 

Das riesige Gelände des ehemaligen Eisenwerkes Völklinger Hütte bot zahlreiche auratische Orte, die prädestiniert sind, spannende und kongeniale Symbiosen mit der Urban Art einzugehen – zwischen gigantischen Maschinen, zurückeroberter Natur und rostbraunen Staubwänden. 2022 spielt zudem die Völklinger Innenstadt eine wichtige Rolle bei der Urban Art Biennale, indem sich die Ausstellung – back to the roots – die städtische Umgebung des Weltkulturerbes zu eigen macht.

Wir danken Herrn Dr. Beil für die großzügige Einladung und Kurator Frank Krämer, Hendrik Kersten und Linda Graf für die fabelhafte Begleitung durch ein - wie immer - faszinierendes Weltkulturerbe.